Starke Konkurrenz bei den Landesmeisterschaften

In Breisach fanden auf dem Rhein die Landesmeisterschaften der Ruderer für alle Altersklassen statt. Bei schönstem Wetter starteten für den Lauffener Ruderclub Jan Eberbach im Einer in der Klasse der 15/16-Jährigen und Jonas Lindenmann im Einer der 13-Jährigen. Gerudert wurde über eine Distanz von 1000 Metern auf sechs Startbahnen. Jan Eberbach belegte im Vorlauf den ersten Platz und zog ins Halbfinale ein. Ein Startfehler im Halbfinale führte jedoch trotz starker Aufholjagd zum Ausscheiden.         Sehr starker Konkurrenz musste sich in diesem Jahr Jonas Lindenmann stellen. Durch Pech bei der Auslosung geriet er in den Vorlauf mit den stärksten Gegnern. Er ruderte seine beste Zeit auf der 1000-Meter-Distanz und hat den Einzug ins Finale dennoch verpasst. Beim gemeinsamen Essen nach den Rennen war die Stimmung trotz allem wieder gut und die erste Enttäuschung bereits verdaut.

Wunderbares Fest

Der Lauffener Ruderclub möchte sich auf diesem Weg bei allen Helfern und Kuchenspendern bedanken, die durch ihren engagierten Einsatz zum Gelingen des Weinausschanks beim Bootshaus beigetragen haben. Es war ein wunderbares Fest mit dem Weinmobil der Weingärtner Lauffen, mit leckerem Gegrillten und exzellenten Kuchen, die von zahlreichen Mitgliedern gespendet wurden. Bei idealem Vierteles-Wetter nutzten viele Besucher die Möglichkeit, ganz entspannt am Neckarufer zu sitzen, die Aussicht und das kulinarische Angebot zu genießen. Das Gelände beim Bootshaus erwies sich dabei als idealer Ort für ein nettes Schwätzle. Und wer Lust hatte, konnte sogar ausprobieren, wie es sich anfühlt in einem Einer auf dem Wasser ein paar Ruderschläge zu machen. Ein rundum gelungenes Fest. 

Werner Rösch zweifacher Deutscher Meister

Bei den Triple-Meisterschaften der Ruderer – Deutsche Großbootmeisterschaften, Deutsche Masters-Meisterschaften und Deutsche Hochschulmeisterschaften – in Hamburg-Allermöhe auf der Dove-Elbe war der 71-jährige Werner Rösch vom Lauffener Ruderclub „Neckar“ bei den Masters gleich zweimal erfolgreich: im Doppelvierter und im Doppelzweier holte er Gold. Gerudert wurde auf der wunderschönen Regattastrecke Hamburg-Allermöhe über die 1000-Meter-Strecke. Am Samstag herrschten ideale Bedingungen, während am Sonntag ein kräftiger, böiger Seitenwind und starke Wellen die Rennen extrem schwierig machten und eine gute Technik erforderten. Im Doppelvierer, Mindestdurchschnittsalter (MDA) 65 Jahre, bestritt die Renngemeinschaft (RGM) Werner Gläser (Limburg), Jogi Moll (Kiel), Klaus Carow (Neumünster) und Werner Rösch ihr erstes gemeinsames Rennen. Dem neuen Team gelang ein ordentlicher Start, und nach 500 Metern setzte sich der Rösch-Vierer nach und nach vom Feld ab. Am Ende war es ein klarer Sieg vor der RGM Sorpesee, Eutin undFrankfurt. Im Doppelzweier, MDA 70 Jahre, wurde Röschs langjähriger Partner Wilhelm Dieter diesmal durch Klaus Carow ersetzt. Wieder musste sich der Lauffener auf einen neuen Partner einstellen, weshalb das Boot nach einem vorsichtigen Start bis zur 500-Meter-Marke einen Rückstand aufholen musste. Doch dann zogen Rösch/Carow langsam auf und davon und sicherten sich in einem spannenden Rennen einen deutlichen Sieg vor der RGM Celle/Geesthacht und der RGM Kastel/Limburg.

Erfolgreicher Start in die Regattasaison

Am 1. Juni-Wochenende fand die 57. Bamberger Ruderregatta auf dem Main-Donau-Kanal in Bamberg Bug statt. Gerudert werden musste über eine Streckendistanz von 1000m auf vier Startbahnen. Bei sommerlichem Wetter konnten Jonas Lindenmann und Jan Eberbach ihre Trainings-Leistungen unter Beweis stellen. So ging der erste Regattasieg des Jahres an Jan Eberbach, der in der Altersklasse Junioren-Einer B am Samstag und am Sonntag gewann. Jonas Lindenmann erkämpfte sich an beiden Tagen im Jungen-Einer 13 Jahre einen hervorragenden 2 Platz. Herzlichen Glückwunsch.

Anrudern und Stegeinweihung

Gut 40 Mitglieder des Lauffener Ruderclubs und Schaulustige waren zum Anrudern, dem offiziellen Start in die Rudersaison 2019, gekommen, und um den instandgesetzten Bootssteg einzuweihen. Der TÜV hatte den Steg beanstandet, also mussten die Schwimmkörper erneuert werden. Am 14. November wurde er mit dem Kranwagen aus dem Wasser gehoben, er wog 2,8 Tonnen. Nun sind es dank der wesentlich leichteren Schwimmkörper nur noch 1,8 Tonnen. Der Vorsitzende Werner Rösch wünschte dem Steg bei der Einweihung allzeit gutes An- und Ablegen und stets eine Handbreit Wasser unter den Schwimmkörpern.

Als erstes dankte Rösch dem Statiker Erwin Flechsenhar, der mit Rat und Tat bei der Berechnung zur Genehmigung der neuen Schwimmkörper mitgeholfen hat.

Ein weiterer Dank ging an die Firma Kurt Breischaft, die den Steg mit dem Kranwagen mehrmals raus- und reingehoben hat, sowie an die Firma Hemmerlein, die das verzinkte Material bereitgestellt hat. Die gesamten Schweißarbeiten wurden von Jörg Rathgeb erledigt. Die Bauleitung lag in den Händen der Vereinsmitglieder Martin Weise und Wolfram Schildhauer. Rösch bedankter sich außerdem bei den vielen Mitgliedern, die immer wieder mit Hand angelegt haben. Insgesamt hat die Sanierung rund 7000 Euro gekostet, ein neuer Steg wäre auf etwa 20 000 Euro gekommen.

Zuvor waren bei der traditionellen Auffahrt vor dem Bootshaus alle Bootklassen auf dem Wasser, vom Einer bis zum Achter. Leider hat der LRCN dieses Jahr nicht viele Regattaruderer im Training. Bei der Jugend sind es gerade mal vier Jungs, bei den Aktiven ist bislang noch keiner am Start. Gut vertreten sind dagegen die Masters.

Es ist vorgesehen, die Regattasaison am 18./19. Mai in Heidelberg zu beginnen. Das Freizeitrudern beginnt am Mittwoch 10. April 17:30 unter der Leitung von Michael Schaaf und Martin Weise. Das Anfängertraining beginnt am Donnerstag 11. April 17:30 unter der Leitung von Dagmar Rüba und Hagen Logisch. Bernd Rietz sorgte anschließend wie immer für gute Bewirtung.