Bootstaufe beim Sommerfest

Für die Anfängerausbildung braucht es besondere Boote: Breit und kentersicher müssen sie sein. Zwei solche Einer hat der Lauffener Ruderclub „Neckar“ im Rahmen seines Sommerfests getauft. Sie lösen zwei Boote ab, die fast 50 Jahre auf dem Buckel haben und mit ihren je 40 Kilogramm für moderne Anforderungen deutlich zu schwer sind. Trimmi und Moby Dick hießen die ausscheidenden Veteranen, doch die Namen bleiben dem Verein erhalten. Die schicken neuen Einer heißen Trimmi und Moby Dick. Getauft wurden sie von Dagmar Rüba, die beim Ruderclub seit vielen Jahren für die Anfängerausbildung zuständig ist: „Allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel“, wünschte sie den beiden Neulingen in der Lauffener Flotte und taufte sie mit einem Gläschen Sekt. Die Boote, die je 26 Kilogramm auf die Waage bringen, kosten zusammen 8000 Euro. Dennis Glück von der Volksbank im Unterland überreichte dem Vereinsvorsitzenden Werner Rösch einen Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro, mit denen die Nachwuchsarbeit, für die die Boote in erster Linie angeschafft wurden, unterstützt wird. Frieder Schuh, Kämmerer der Stadt Lauffen, steuerte 800 Euro aus dem Stadtsäckel bei. Die beiden Boote, sogenannte Liteboats, die aus Frankreich stammen, kommen ab sofort zum Einsatz. Ihre alten Vorgänger werden aber nicht einfach verschrottet. Sie wurden nach Dresden verkauft, wo sie weiterhin gerudert werden.