Abrudern und Arbeitsdienst

Mit einer Wanderfahrt nach Besigheim beendet der Lauffener Ruderclub am Sonntag, 14. November, die Saison 2021. Zu diesem traditionellen Abrudern treffen sich die Mitglieder um 9.30 Uhr am Bootshaus. Gemeinsam wird flussaufwärts bis zur Enzmündung gerudert, wo einige Fotos geschossen werden. Nach 22 geruderten Kilometern wird gegen 11.30 Uhr wieder am heimischen Steg angelegt. Bernd Rietz hat dann schon den Grill angeworfen und bietet Rote mit Brötchen zum Grillen an. Coronabedingt ist es wieder ein etwas anderes Abrudern: ohne Auffahrt der LRCN-Flotte vor dem Bootshaus. Damit endet eine Saison, die eigentlich wieder keine richtige war.

Am Tag davor, Samstag, 13. November, steht für die aktiven Mitglieder von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr ein Arbeitsdienst auf dem Programm, bei dem das Bootshaus und die Außenanlagen winterfest gemacht werden.


Silbermedaille beim Rheinmarathon

Der Düsseldorfer Rheinmarathon ist nicht nur eine der härtesten Langstreckenruderregatten, sondern auch ein echtes Abenteuer über 42,8 Kilometer. Wie schon in den beiden Vorjahren waren die Ehepaare Ulla und Achim Wenninger, Daniela und Michael Schaaf mit Steuermann Wolfram Schildhauer vom Lauffener Ruderclub „Neckar“ im Mix-Gig-Doppelvierer, Mindestdurchschnittsalter 55, am Start. In einem famosen Rennen von Leverkusen nach Düsseldorf sicherten sie sich die Silbermedaille. Die Nase vorn hatte eine Renngemeinschaft aus Karlsruhe, Kettwig und Schweinfurt.                                                                                        Weder der letzte Winter noch die coronabedingten Einschränkungen zu Beginn der Trainingssaison konnten den Lauffener Vierer ausbremsen. Das Rennen, auf das sich das Team unter anderem bei einem Trainingswochenende auf dem Bodensee zur Gewöhnung ans raue Wasser vorbereitet hatte, wurde phasenweise zum wilden Ritt auf den Wellen, bei dem die für den Marathon installierten Lenzpumpen mehrmals zum Einsatz kamen. Es waren spannende 42,8 Kilometer. Der Trainingsfleiß sowie die perfekte Vorbereitung und souveräne Steuerleistung von Wolfram Schildhauer bescherten dem Team Platz zwei unter zehn gestarteten Mix-Booten.