Sieg bei Eurega auf dem Rhein

Zusammen mit 50 weiteren Mannschaften wagten sich am vergangenen Samstag
Mathias Kötter, Michael Schaaf, Achim Wenninger, Martin Weise und
Steuerfrau Daniela Schaaf auf die 45 Kilometer lange Eurega-Strecke auf dem
Rhein von Neuwied nach Bonn. Mit zwei Minuten Vorsprung holten sich die
Lauffener „Neckarbiber“, so ihr Kampfname, bei den Herren,
Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre, den Sieg vor einer Mannschaft aus
Neuwied.
Bei laufendem Schiffsverkehr gab es so manch wilden Ritt auf den Wellen und
einige kalte Duschen, doch die Mannschaft ließ sich nicht aus dem Takt bringen.
Auch als die Bedingungen auf der zweiten Streckenhälfte durch auffrischenden
Gegenwind noch einmal deutlich härter wurden, ließ Schlagmann Mathias
Kötter nicht locker und forderte alles von sich und der Mannschaft. So konnten
sich die Jungs gegen die überwiegend aus erfahrenen Rheinmannschaften
bestehende Konkurrenz durchsetzen und stellten damit unter Beweis, dass man
auch auf dem vergleichsweise zahmen Neckar erfolgreich auf einen solchen
Wettkampf trainieren kann. Nach 2:31:17 fuhr das Lauffener Boot durchs Ziel.
Es war die fünftbeste Zeit aller gestarteten Mannschaften sowie das
bestplatzierte Nicht-Rhein-Boot.

Taufe eines neuen Zweiers

Im vergangenen Jahr ein Vierer, im Januar 2022 ein Dreier und nun ein Zweier. Mit diesen drei Bootstaufen hat der Lauffener Ruderclub „Neckar“ die allmähliche Erneuerung seines Bootsparks vorerst abgeschlossen, wie der Vorsitzende Werner Rösch betonte. Beim traditionellen Anrudern zum Start in die neue Saison wurde der schnittige Renn-Zweier vor rund 50 Mitgliedern und Gästen auf den Namen „Rolf Eberbach“ getauft. Eberbach, seit 60 Jahren im Ruderclub, ist Ehrenmitglied des Vereins und zeigt sich bei der Neuanschaffung von Booten immer wieder als großzügiger Spender.
Getauft wurde der Zweier von seiner Ehefrau Gabi Eberbach. Sie wünschte dem Boot „allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“. Der Neue ersetzt den 50 Jahre alten Zweier Otto Hahn. „Rolf Eberbach“ wurde aus Carbon-Kevlar mit Nomexwabe hergestellt. Die Flügelausleger sind aus Aluminium. Er ist 9,60 Meter lang, 34 Zentimeter breit und wiegt nur 27 Kilogramm. Gekostet hat er 18 000 Euro. Die Jungfernfahrt absolvierten Selina Krautwasser und Jo Ann Feimer. Gefeiert wurde anschließend mit roten Würsten und Glühwein.

Corona Update

Weiterhin eingeschränkter Ruderbetrieb-

Grundsätzliches:

  • Die Corona-Regelungen sehen ab 2.04. weitere Lockerungen vor, für unseren Sportbetrieb hat das zunächst kaum Auswirkungen.
  • Es wird empfohlen, wenn möglich außerhalb der Boote Abstand zu halten.
  • Erkrankte Sportler oder Sportler mit Krankheitssymptomen dürfen das Vereinsgelände nicht betreten bzw. trainieren
  • Vor und nach dem Training sind die Hände gründlich zu waschen
  • Kontakte außerhalb der Trainings- und Übungszeiten sind auf ein Mindestmaß zu beschränken

          Regelung eingeschränkter Ruderbetrieb:

  • Das Rudern in Mannschaftsbooten unterliegt weiterhin der 3G-Regel, also vollständig geimpft, getestet oder genesen. Die Infektion darf bei Genesenen maximal drei Monate zurückliegen, was durch einen positiven PCR-Test nachzuweisen ist!
  • Das Freizeitrudern findet weiterhin statt.
  • Duschen, Toiletten, Wirtschaft, Kraftraum und Umkleideräume sollten nur mit        3G- Nachweis benutzt werden.
  • Die Nachweise sind dem Vorstand vorzulegen!
  • Es dürfen sich maximal 14 Mitglieder zeitgleich in der Bootshalle bzw. 25 Mitglieder auf dem Gelände aufhalten.
  • Sollten sich die Sportler zu nahekommen, z.B. beim Tragen des Bootes, wird empfohlen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Die Sportler legen am Bootssteg zügig ab und an
  • Der Eintrag ins Fahrtenbuch vor Trainingsbeginn ist verpflichtend!
  • Für Vereins-Skulls gilt: Reinigung und Desinfektion der Griffe nach dem Training!
  • Desinfektionsmittel steht bereit
  • Nach dem Training sind Boote gründlich zu reinigen.                                                                             

           Lauffen am Neckar, 4.04.2022                   

Vorstand W. Rösch                                   Stellv. Ruderwart S. Hermann

Neuer Dreier Namens „Wolfram“ getauft

Eigentlich war die Taufe für den vergangenen Herbst geplant, doch Lieferengpässe, die auch den Bootsbau betroffen haben, sorgten dafür, dass der Lauffener Ruderclub „Neckar“ seinen neuen Dreier erst jetzt auf Jungfernfahrt schicken konnte. Also trafen sich rund 50 Mitglieder und Angehörige am Samstag zum Glühweinrudern mit Bootstaufe.  Wolfram ist der Name des neuen Dreiers, benannt nach dem LRCN-Bootswart Wolfram Schildhauer. der die Lauffener Flotte schon seit vielen Jahren instand hält. Daniela Schaaf wünschte dem Boot als Taufpatin „allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“. Das neue Boot ist ein Kunststoff-Gig-Doppelzweier mit Steuermann, der auch als Dreier gefahren werden kann. Er wird im LRCN vor allem im Freizeitrudern zum Einsatz kommen, ist aber auch regattatauglich. Wolfram ist knapp neun Meter lang, wie der Vereinsvorsitzende Werner Rösch erklärte, 78 Zentimeter breit und wiegt 56 Kilogramm. Die Gesamtkosten liegen bei 15500 Euro, wovon die Stadtwerke Lauffen zehn Prozent als Zuschuss übernehmen. Den Scheck überbrachte Geschäftsführer Frieder Schuh persönlich, dem nebenbei noch eine besondere Ehrung widerfuhr. Seit 25 Jahren ist Schuh Mitglied des LRCN, wofür er mit einer Ehrennadel ausgezeichnet wurde.