Sieben Siege in Bad Lobenstein

Mit sieben Siegen, sechs zweiten und sechs dritten Plätzen kehrte der Lauffener Ruderclub  von der Bleiloch-Talsperre in Bad Lobenstein in Thüringen zurück. Bei gutem Wetter und ordentlichen Bedingungen  ging es für die junge Lauffener Truppe am Samstag über 1000 Meter, am Sonntag über die 500-Meter-Strecke. Mit vier Siegen war Jonas Löw am erfolgreichsten, er gewann an beiden Tagen den Leichtgewichts-Junior-Einer B und gemeinsam mit Nico Dörr an beiden Tagen den Leichtgewichts-Junior–Doppelzweier B. Julie Feimer kam im Leichtgewichts-Juniorinnen-Einer B zu einem Sieg und Platz zwei, auch im Renngemeinschafts-Zweier fuhr sie auf Platz zwei.  Anne Mittenmayer siegte im Juniorinnen-Einer B und zusammen mit Jo Ann Feimer am Steuer in einem Gemeinschafts-Juniorinnen-Doppelvierer B. Yannik Jenner und Zoe Köhler belegten in ihren Einer-Rennen gute zweite Plätze, außerdem kam Yannik  zusammen mit Jan Heidenreich im Zweier in einem knappen Rennen auf Platz drei. Frederike Link fuhr zweimal auf Platz zwei in Renngemeinschaft und zusammen mit Oliver Milosevic im Mix-Doppelzweier A auf Platz drei. Thomas Lindenmann belegte im Masters-Einer, Mindestalter 50, die Plätze zwei und drei.

German Masters: Zwei Siege für Werner Rösch

Werner Rösch mit Mannschaft in Werder an der HavelBeim German Masters Championat am Wochenende in Werder gab der Lauffener Ruderclub wieder sehr erfolgreich seine Visitenkarte Werner Rösch holte  auf der Havel bei sehr guten Wetterbedingungen zwei Siege für den LRCN. Es ging über die 1000-Meter-Strecke, die allerding auf den ersten 500 Metern wegen starker Wellen eine gute Technik erforderte. Am Start war die deutsche Spitzenklasse im Rudern über 36 Jahre. Im ersten Rennen im Doppelvierer, MDA 65 Jahre, ging die Renngemeinschaft Wilhelm Dieter (Tübingen), Volker Willsch, Werner Busch (beide Krefeld) und Werner Rösch an den Start. In einem äußerst spannenden Rennen gab es am Ende dennoch einen klaren Im Doppelvierer, MDA 70, kam für Volker Willsch Ernst Rühl aus Wetzlar ins Boot. Die Crew wurde ihrer Favoritenrolle gerecht, siegte klar und konnte das zweite Mal am Siegersteg anlegen.

Zwei Siege in Bamberg

Nach Heidelberg gab es auch in Bamberg für den Lauffener Ruderclub am Sonntagmittag  Wetterbedingt einen Abbruch der Regatta. Mit zwei Siegen, vier zweiten, einem dritten und  zwei vierten Plätzen kehrten sie nicht zufrieden zurück. Am Samstag siegte Jonas Löw im Leichtgewichts Junior-Einer B. Auch Thomas Lindenmann siegte im Masters-Einer MA 50. Yannik Jenner wurde 2. im Lg. Senior Männer- Einer B.  Julie Feimer und Anne Mittenmayer kamen im Juniorinnen-Doppelzweier B ebenfalls auf Platz 2. Am Sonntag zeigten Jonas und Nico Dörr ein starkes Rennen im Lg. Junior- Zweier B  und wurden knapp geschlagen dritter. Jonas und Anne belegten in Renngemeinschaft-Doppelzweier bzw.   Doppelvierer Rennen 2. und 4. Plätze. Das dann einsetzende Unwetter mit Starkregen und Gewitter führte zum Abbruch der Regatta und drei  Rennen mit Lauffener Beteiligung fielen ins Wasser.

Sechs Siege in Heidelberg

Miserables Wetter, große Erfolge. Unter diese Stichworte lässt sich die Heidelberger Regatta für die Lauffener Ruderer zusammen. Mit sechs Siegen und drei zweiten Plätzen kehrten sie zurück. Am Samstag gelangen Jonas Löw und Julie Feimer ihre ersten Siege im B-Junioren/innen-Einer. Auch für Werner Rösch gab es im Masters-Doppelvierer MDA 70 mit Wilhelm Dieter Tübingen, Ernst Rühl Wetzlar und Werner sich einen ungefährdeten Sieg. Das dann einsetzende Unwetter mit Starkregen und Gewitter führte zum Abbruch der Regatta am Samstag, weshalb vier  Rennen mit Lauffener Beteiligung ins Wasser fielen. Der Sonntag blieb dann trocken, so konnte Werner Rösch im Doppelvierer mit seinen Ruderkameraden erneut in einem starken Feld gewinnen. Auch Jonas Löw im Renngemeinschafts-Doppelzweier mit Heidelberg und Anne Mittenmayer im Renngemeinschafts-Doppelvierer mit Ulm, Stuttgart und Heidelberg fuhren Siege für den LRCN nach Hause. Für Anne Mittenmayer gab es in einem engen Rennen noch einen tollen zweiten Platz im Einer, genauso für Jonas Löw im Doppelvierer (Lauffen/Heidelberg) und Julie Feimer im Doppelzweier (Lauffen/Nürtingen).

Lauffener Ruderclub tauft neuen Vierer Namensgeber ist Hagen Logisch

 Wenn Ruderboote in die Jahre kommen, kann ein tüchtiger Bootswart sie zwar noch für lange Zeit fahrtüchtig erhalten, weshalb der Lauffener Ruderclub „Neckar“ (LRCN) über eine stolze Flotte an recht betagten Booten verfügt, doch irgendwann muss was Neues her – vor allem, wenn man im Wettkampf bestehen will

Der neue Lauffener Vierer, der auf den Namen „Hagen“ getauft wurde, bei seiner Jungfernfahrt auf dem Neckar mit seinem Namensgeber von links Hagen Logisch, Martin Weise, Dagmar Rüba, Nils Möller und Werner Rösch

Der neue Lauffener Vierer, der auf den Namen „Hagen“ getauft wurde, bei seiner Jungfernfahrt auf dem Neckar mit seinem Namensgeber von links Hagen Logisch, Martin Weise, Dagmar Rüba, Nils Möller und Werner Rösch

Deshalb sind auch die Lauffener Ruderer bemüht, ihren Bootsbestand immer wieder mit Neuanschaffungen auf regattatauglichem Niveau zu halten. Jetzt war ein neuer Gig-Vierer fällig, der seine Stärken besonders auf Gewässern mit rauerem Wellengang ausspielen kann. 

Getauft wurde das Boot, das auch als Fünfer gefahren werden kann, auf den Namen Hagen, zu Ehren des langjährigen Mitglieds Hagen Logisch. Der hatte bereits in den 70er Jahren als Trainer der weiblichen Jugend so manchen LRCN-Erfolg zu verantworten, darunter die Deutsche Meisterschaft eines Mädchen-Vierers. Noch heute ist er für seinen Verein ehrenamtlich im Einsatz, indem er die Anfängerausbildung unterstützt. 

Der Vierer, der elf Meter lang, 78 Zentimeter breit und rund 80 Kilogramm schwer ist, kostet knapp 18 000 Euro. Martin Weise, Vorsitzender des LRCN, bedankte sich bei der Taufe „bei den großzügigen Spendern für das tolle Boot, und das sind zum einen die Firma Schunk, die sich besonders großzügig beteiligt hat, aber auch die Stadtwerke Lauffen und unsere Ruderkameraden Rolf Eberbach und Anton Sauter“.

Als Pate, der das Boot mit einem Glas Sekt taufte, fungierte natürlich Hagen Logisch. Sein Taufspruch: „Ich taufe dich auf den Namen Hagen, deshalb brauchst du nicht verzagen. Auch wünsch ich dir für alle Zeiten genügend Wasser unter dir und in der Breite.“