Regatta Bamberg am 21. Und 22. April 2012

Veröffentlicht in Vereinsleben am 29. April 2012 durch Jochen Lupfer

Der Saisonstart der Jugendmannschaft des LRCN fand, nicht wie in den vergangenen Jahren üblich bei der Regatta in Mannheim statt, sondern auf dem Rhein – Main – Donau – Kanal in Bamberg. Dort ging es für die unter 14 jährigen um den ersten Schritt zur Qualifikation für den Bundeswettbewerb in Wolfsburg Ende Juni. Dabei mussten die Jugendlichen am Samstagvormittag eine 3000 m Langstrecke bewältigen. Alle anderen Rennen gingen über die 1000m Distanz.
Über die Langstecke waren dann auch Anna – Lena Rathgeb/ Lisa Eichhorn im Leichtgewichts – Mädchen – Doppelzweier 13/14 Jahre, Leon Hinterthür/ Tobias Brosch im Leichtgewichts – Jungen – Doppelzweier 12/13 Jahre und Jo Ann Feimer im Leichtgewichts – Mädchen – Einer 14 Jahre  in ihren Abteilungen siegreich. Zudem siegten sowohl die Mädchen als auch die Jungs am Sonntag über 1000m, Jo Ann belegte da Rang 3. Anne Mittenmaier startete zweimal über 1000m und konnte je einmal gewinnen und den zweiten Platz errudern.
Je ein A und ein B Juniorinnen Doppelzweier gingen in Bamberg auch noch an den Start. Im 15/16 jährigen Leichtgewichts – Doppelzweier erreichten Zoe Köhler/ Frederike Link Platz vier. Und im 17/18 jährigen Doppelzweier belegten Philina Harsch/ Selina Krautwasser je einmal Rang zwei und drei. Somit war die Regatta ein erfolgreicher Start in die neue Saison auf die sich aufbauen lässt.

Trainingslager am Edersee 2012

Veröffentlicht in Vereinsleben am 16. April 2012 durch Jochen Lupfer

So richtiges Aprilwetter erwartete die Lauffener Trainingsgruppe im einwöchigen Trainingslager in Vöhl am Edersee (Hessen) über Ostern. Gleich nach der Ankunft wurden die Boote klar gemacht und die erste Trainingseinheit fand unter eiskalten Kneipp-Bedingungen mit anschließender Videoanalyse statt, aus Jux entstand schon der Name Kneipp-Ruderverein, was soviel bedeutet wie An- und Ablegen, barfuss im empfindsam kalten Wasser, doch daran gewöhnte sich alle recht schnell. Gleich am 2. Tag früh morgens wurden die Boote, verbunden mit der ersten Trainingseinheit, zu einem nahegelegenen Campingplatz gerudert, dort ging es flach ins Wasser rein, ideal zum An- und Ablegen. Diese Trainingseinheit fand jedoch in einem heftigen Schneesturm und Wellen statt. Das Organisationstalent der Betreuer Matthias Blatt und Christiane Eichhorn war an diesem Tag bis aufs äußerste gefordert. Ein unvergessliches Erlebnis für alle. Vor allem die Kinder und Junioren, die bereits auf Wasser waren als der Schneesturm plötzlich einsetzte war es hart, tapfer kämpften sie sich mit tauben Händen ans Ufer, wo’s dann sofort in den Bus und ab unter die Dusche ging. Wer es unter solchen Bedingungen schafft sich durchzubeißen, ist bestens auf jeden Wetterumschwung vorbereitet. Richtiges Aprilwetter mit Graupel und Schnee suchte die Ruderer bei zwei bis drei Trainingseinheiten von spiegelglattem Wasser bis Wellen mit Schaumkronen noch mehrmals heim, folgten nun weiße Ostern? Petrus sei Dank nicht. Noch mal so eine Trainingseinheit? Für die kleinen war es heftig und so wurde gejoggt, was eine willkommene Abwechslung war und der Edersee und seine Umgebung, inklusive Nationalpark Kellerwald war auch für die Radler ein Erlebnis.
Am Ostersonntag folgte strahlender Sonnenschein bei anfänglichen -3°C. Bereits mit Tagesanbruch absolvierten eisern jeden Morgen Oliver Milosevic und Dominik Blattert, zwei Männer des im vergangenen Jahr erfolgreichen Vierers, schon die erste Trainingseinheit, danach folgten zwei weitere im Vierer mit Ersatzfrau Kathrin Bohnenstingl. Trainieren – duschen – essen – schlafen und abends gemütliches Zusammensein, so sah das Programm der Lauffener Trainingsgruppe aus, mit Ausnahme der Betreuer. Zum Teil mit fünf Schichten Kleidung, begleiteten sie jede ihrer Trainingsgruppen den kompletten Tag mit fachlichen Anweisungen im motorisierten Schlauchboot, dazwischen Shuttlebusfahren zum Albert-Schweizer Ferienzentrum. Auch an den folgenden Tagen waren die ersten Trainierenden bereits kurz nach 6 Uhr auf Wasser, anders war’s nicht möglich, denn die Zweier sind viel gefragte Boote und musste mehrfach belegt werden. Wer nicht ruderte wurde beim Steuern eingesetzt und gab seine Erfahrungen an die Jüngeren weiter. Belastungseinheiten, ein permanentes Arbeiten an der Technik und Trainingseinheiten nach Programm waren die Schwerpunkte des Trainingslagers und irgendwann war jeder einmal ziemlich platt. Die verbleibende Woche war es wolkig, ein paar Grad wärmer und immer wieder strahlte die Sonne. Kranke gab es leider auch, auch sie wurden gut versorgt. Fast jede Trainingseinheit fand unter Wellengang statt, so wurden auch die ersten 1000 m unter diesen Bedingungen gefahren und die eine oder der andere hatten hier schon mal ein kleines Erfolgserlebnis, wie Anne der Blitz und Abschleppdienst vom Edersee. Kurz vor der Abreise wurden dann noch mal die 1000 m bei spiegelglattem Wasser gefahren, noch einmal kneippen, duschen, abriggern und aufladen und ab nach Hause. Nach einer Woche intensives Training und so allerhand Erlebnissen und einer Menge Spaß, ließen wir den leicht kurvigen km-langen Stausee zurück, in der Hoffnung dass die 1000de zurückgelegten km in der kommenden Regattasaison Früchte tragen. Zum Schluss noch ein ganz großes dickes Dankeschön an die anfangs erwähnten ehrenamtlichen Betreuer und Organisatoren Sascha Hermann, Oliver Milosevic und Jochen Lupfer, die einen Teil ihres Urlaubs geopfert haben und dieses Trainingslager so hervorragend betreut und organisiert haben.

Wirtschaftlich erfolgreiches Jahr. Positive Bilanz bei der Hauptversammlung des Ruderclubs

Veröffentlicht in Vereinsleben am 19. März 2012 durch Jochen Lupfer

Lauffen  So kann es auch in Zukunft weitergehen. Mathias Kötter, Vorsitzender des Lauffener Ruderclubs „Neckar“, zeigte sich bei seinem Rückblick auf 2011 mehr als zufrieden. Der Verein steht gesund da, hat sehr aktive Mitglieder in allen Altersklassen und eine wichtige Aufgabe im vergangenen erfolgreich angepackt, wie Kötter bei der Mitgliederversammlung betonte: Der erste Bauabschnitt der Sanierung der dritten Halle, von den Ruderern auch Werk drei genannt, wurde, ohne dass böse Überraschungen aufgetreten wären, abgeschlossen: Das Dach wurde saniert und ein Carport für den Bootswagen erstellt. In diesem Jahr wird die Sanierung fortgesetzt, außerdem soll beim Werk 3 ein neuer Bootssteg gebaut werden.
Einziger Kritikpunkt des Vorsitzenden am Vereinsleben im vergangenen Jahr: Die Teilnahme an Aktivitäten, die nichts mit Training oder Arbeitseinsätzen zu tun hatten, ließ zu wünschen übrig. So waren nur wenige Mitglieder zum Sommerfest gekommen, bei dem das 80-jährige Bestehen des Vereins gefeiert wurde.
Durchweg positiv fiel die Bilanz von Ruderwart Werner Rösch aus. Er verzeichnete viel Trainingsfleiß, auch bei den Freizeitruderern. Sportlich seht gut lief es vor allem bei den C-Junioren, den Männern und den Masters-Ruderern. Großer Beliebtheit erfreut sich der Lauffener Ruderclub auch bei Ruderern anderer Verein. So waren 2011 neun Wanderrudergruppen auf dem Neckar unterwegs und machten Station im Bootshaus beim Freibad.
Auch wirtschaftlich steht der Verein sehr gut da, wie Kassierer Hans Mogler mit vielen Zahlen belegte. Unter dem Strich wurde 2011 dank mehrerer großzügiger Spenden ein Überschuss erwirtschaftet, der es dem Verein ermöglicht, in diesem Jahr einen neuen Zweier anzuschaffen. Beim Anrudern am 15. April wird er getauft.
Nach der Entlastung des Vorstands wurden sämtliche Vorstandsmitglieder für ein weiteres Jahr in ihren Ämtern bestätigt: Mathias Kötter (Erster Vorsitzender), Uwe Grosser (Zweiter Vorsitzender), Werner Rösch (Ruderwart), Hans Mogler (Kassierer), Kerstin Weise (Schriftführerin). Kassenprüferinnen sind Ulla Wenninger und Kathrin Bohnenstingl. gro

10 Medaillen für erfolgreiche Ruderrinnen und Ruderer des Lauffener Ruderclub bei der Sportlerehrung 2011 durch die Stadt Lauffen

Veröffentlicht in Vereinsleben am 12. März 2012 durch Jochen Lupfer

Gewinner der Goldmedallien

Als außergewöhnliches Sportjahr bezeichnete Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger
das Jahr 2011.
Besonders beeindruckend die Ergebnisse der Lauffener Sportler die sich sehen lassen können.
185 Medaillen wurden in der Stadthalle Lauffen a. N. vergeben, davon 25 Goldmedaillen.
Vom  LRCN wurden geehrt:

Bronzemedaille:    Jo Ann Feimer

Silbermedaille:        Philina Harsch, Anne-Sophie Eichhorn

Goldmedaille:        Lisa Eichhorn, Anna-Lena Rathgeb, Oliver Milosevic, Dominik Blattert,
                                     Dominik Bergold, Sascha Hermann und Werner Rösch

 

Ehrungen bei der Herbstfeier

Veröffentlicht in Vereinsleben am 2. Dezember 2011 durch Jochen Lupfer

Alle geehrten bei der HerbstfeierViele Siege, großer Trainingsfleiß und langjährige Treue zum Verein: Bei der Herbstfeier des Lauffener Ruderclubs “Neckar” in der Stadthalle, dem gesellschaftlichen Abschluss der 80. Rudersaison, gab es einiges zu feiern. Der Vereinsvorsitzende Mathias Kötter freute sich besonders, mit Hagen Logisch und Harald Rembold zwei Mitglieder für 50-jährige Treue zum Verein auszeichnen zu können, die heute noch aktiv sind und viel Zeit gemeinsam in einem Boot verbringen: dem Masters-Achter, mit dem sie auch in diesem Jahr einen Regattasieg errungen haben. Für beide gab es die Ehrennadel des Deutschen Ruderverbands. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Werner Marquardt, Christine Rückle, Siegfried Ritter und Wolfgang Balz ausgezeichnet. Seit 25 Jahren im Verein sind Marion Blatt und Walter Tröster.
Viel zu tun hatte Ruderwart Werner Rösch bei der Ehrung der Regattasieger: 42 Ruderinnen und Ruderer im Alter von elf bis 71 Jahren waren in dieser Saison auf 14 Regatten erfolgreich und siegten dabei 58 Mal. Die meisten Siege hat Rösch selbst errungen: zwölf, darunter vier Titel bei den Fisa World Masters in Poznan. Acht Siege gehen auf das Konto von Anne-Sophie Eichhorn, auf sieben brachten es Philina Harsch, Thomas Lindenmann und Sascha Hermann. Es folgen Dominik Blattert und Oliver Milosevic (je 6), Dominik Bergold, Lisa Eichhorn und Frederike Link (je 5), Kimberly Endres und Jo Ann Feimer (je 4), Matthias Blatt, Tobias Brosch, Zoe Köhler und Anna-Lena Rathgeb (je 3), Simone Dilger, Sabine Ehrlich, Christl Endres, Felix Frank, Anne Mittenmayer, Dagmar Rüba, Sven Seidenspinner und Martin Weise (je 2), Marina Bohnenstingl, Rolf Eberbach, Thomas Fritsche, Peter Henes, Leon Hinterthür, Hermann Kallenberg, Claudia Keicher, Selina Krautwasser, Hagen Logisch, Jochen Lupfer, Nils Madlung, Hermann Maurer, Bernd Rathgeb, Jörg Rathgeb, Harald Rembold, Anton Sauter, Wolfram Schildhauer und Achim Wenninger (je 1).
Die Wanderpokale für die trainingsfleißigsten Ruderer gingen bei den Juniorinnen an Philina Harsch mit 1594 Kilometern, bei den Junioren an Nils Madlung mit 1096 Kilometern, bei den Frauen an Kerstin Weise mit 3124 Kilometern und bei den Männern an Werner Rösch mit 2868 Kilometern.