Sportlerehrung der Stadt Lauffen a.N. Medaillen für erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2018

Bei ihrer traditionellen Sportlerehrung konnte die Stadt Lauffen am Dienstagabend zahlreiche Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen im Jahr 2018 auszeichnen. In dreizehn Sportarten wurden von den Einzel- und Mannschaftssportlern Erfolge auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene errungen. Mit dem Museum im Klosterhof hatte die Stadt an einen besonderen Ort geladen. Der erste Bürgermeisterstellvertreter Axel Jäger freute sich, Bürgerinnen und Bürger begrüßen zu dürfen, die ansonsten keinen Bezug zum Museum haben. „Wir haben gegenüber den Vorjahren weniger Meldungen zur Ehrung erhalten, in der Stadthalle hätten wir uns diesmal verloren“, erklärte Axel Jäger die Wahl des Veranstaltungsortes. Dennoch durfte Jäger im Laufe des Abends 79 SportlerInnen bronzene, silberne und goldene Medaillen übergeben. In der Lauffener Spezialdisziplin Rudern waren Marina Bohnenstingl, Thomas Lindenmann, Werner Rösch (alle Gold) und Anne Mittenmayer (Bronze) erfolgreich.

Gut besuchte Hauptversammlung

32 Mitglieder bei der Hauptversammlung des Lauffener Ruderclubs „Neckar“ im Bootshaus ist eine stolze Zahl für einen kleinen Verein. Wichtig ist aber vor allem, dass sämtliche Beschlüsse einstimmig gefasst wurden. So wurde der gesamte Vorstand nicht nur einstimmig entlastet, sondern genauso auch wiedergewählt.  Erster Vorsitzender und Ruderwart bleibt Werner Rösch, Zweiter Vorsitzender Uwe Grosser, Kassier Hans Mogler und Schriftführerin Dagmar Rüba. Beschlossen wurde auch eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags ab 2020, allerdings nicht für passive Mitglieder. Die bezahlen weiterhin 50 Euro im Jahr. Kinder bis 14 Jahre zahlen künftig 75 Euro (bisher 60) im Jahr, Jugendliche bis 18 Jahre 125 Euro (bisher 100), Aktive 180 Euro (bisher 150), Familien 400 Euro (bisher 350), und ein Bootsliegeplatz kostet 360 Euro (bisher 300). Werner Rösch wies darauf hin, dass Lauffen im Vergleich zu anderen Rudervereinen damit immer noch sehr günstige Mitgliedsbeiträge hat.

Auch in Sachen Umweltschutz wird der Ruderclub wieder aktiv. Das Dach des Bootshauses wird mit einer PV-Anlage bestückt zur Warmwasseraufbereitung.

Beim Rückblick auf das Jahr 2018 zog Rösch eine positive Bilanz, genauso wie Kassier Hans Mogler. Auch dank großzügiger Spenden konnte er einen soliden Haushalt präsentieren mit stabilen Rücklagen. Entlastet wurde er von den Kassenprüfern Ulla Wenninger und Hermann Spannagel.

Ein weiterer wichtiger Beschluss fiel am Ende der Versammlung: Im Bootshaus wird WLAN eingerichtet. Die Kosten für die ersten zwei Jahre übernimmt Vereinsmitglied Peter Friebe. 

Fest steht auch der erste wichtige Termin in der neuen Saison: Am Sonntag, 7. April, 11 Uhr, findet das traditionelle Anrudern statt. Aktive Mitglieder treffen sich einen Tag davor zum gemeinsamen Arbeitsdienst von 9 bis 12 Uhr.

 

Freizeitrudern + Hallentraining

Nach den Ferien beginnt wieder das betreute Freizeitrudern, ab dem 09.01.2019 jeden Mittwoch  14:30 bis 16 Uhr nur bei gutem Wetter. Mit dem Hallentraining geht es ab dem 11.01.2019 jeden Freitag weiter in der Hölderlin-Sporthalle von 18.45 Uhr bis 20 Uhr.

Zwei Siege zum Saisonabschluss

Bei sehr guten äußeren Bedingungen war der Lauffener Ruderclub am Wochenende bei der Würzburger Bocksbeutel-Regatta über 4500 Meter am Start und kehrte mit zwei Siegen zurück. Dabei waren ausschließlich die Masters. Als erstes ging der Renngemeinschafts-Masters-Achter Mindestdurchschnittsalter (MDA) 60 an den Start. In der Besetzung Martin Weise, Hermann Maurer, Nils Möller, Peter Friebe, Michael Schaaf, Peter Dominke, Gerhard Vollmer (Heilbronner Ruderschwaben), Rolf Eberbach und Steuermann Thomas Fritsche. Nach einem sehr guten Rennen kam das Boot auf Platz zwei. Noch besser machte es Werner Rösch mit seiner Renngemeinschaftscrew Werner Busch (Krefeld), Werner Gläser (Limburg) und Ernst Rühl (Wetzlar). Sie kam zu einem klaren Sieg im Masters Doppelvierer MDA 75. Zum Abschluss gab es noch einen Sieg im Masters Gig-Doppelvierer MDA 50 für Thomas Lindenmann in Renngemeinschaft mit Schweinfurt und Deggendorf.