Sieben Siege in Marbach

Mit 7 Siegen bei 14 Starts erreichten die Lauffener Ruderer auf der Marbacher Sprintregatta eine 50%-ige Chancenauswertung. Bei schönem Herbstwetter fand in der Schillerstadt die letzte Regatta dieses Jahr über die Sprintdistanz von 500 Metern statt. Den ersten Sieg fuhren Nils Möller und Thomas Lindenmann im Masters-Männer-Doppelzweier MDA 50 ein. Aufgrund eines „TKOs“, wie in der Boxersprache üblich, konnte der Sieg am Sonntag leider nicht wiederholt werden. Weiter ging es mit dem Sieg von Jonas Lindenmann im Jungen-Einer 12 Jahre und jünger, den Jonas am Sonntag wiederholte. Auch Thomas Lindenmann verbuchte für den LRCN an beiden Tagen zwei weitere Siege im Masters-Männer-Einer MDA 50. Jan Eberbach sorgte im Jungen-Einer 14 Jahre sowie Jonas Löw im Junioren-Einer-A am Sonntag für weitere Erfolge. Leer ausgehen musste leider Jan Lägler im Leichtgewichts-Einer 13 Jahre, der in einem aussichtsreichen Rennen einen „Krebs“ fing. Auch im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier 12/13 zusammen mit Jonas Lindenmann reichte es nicht zum Sieg.

Erfolge in Bad Waldsee

Mit drei Siegen im Gepäck kehrte der Lauffener Ruderclub „Neckar“ von der Regatta in Bad Waldsee zurück. Gerudert wurde über die Sprintdistanz von 500 Metern auf sechs Startbahnen. Am Sonntag sorgte der Herbststurm mit heftigen Windböen für schwerste Ruderbedingungen auf dem sonst idyllisch gelegen Stadtsee. Trotzen konnte diesen widrigen Bedingungen der Nachwuchsruderer Jonas Lindenmann, der seinen ersten Sieg im Jungen-Einer 12 Jahre und jünger feierte. Die beiden anderen Siege gingen auf das Konto der zum ersten Mal zusammen startenden Ruderer Nils Möller und Thomas Lindenmann im Masters-Männer-Doppelzweier MDA 50. Jonas trat an beiden Tagen auch zusammen mit Jan Lägler im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier 12/13 Jahre an. Dort erkämpften Sie jeweils einen respektablen zweiten Platz. Ebenfalls den zweiten Platz erruderte sich Jan Lägler im Leichtgewichts-Einer 13 Jahre. Am Start war auch Jan Eberbach im Jungen-Einer 14 Jahre. Gegen harte Konkurrenz mit dem amtierenden Landesmeister sprang am Samstag ein dritter und am Sonntag ein vierter Platz heraus. Thomas Lindenmann absolvierte an beiden Tagen noch den Masters-Männer-Einer MDA 50. Gegen starke Kontrahenten reichte es zu zwei zweiten Plätzen.

Sieben Siege bei Euro Masters in München

München richtete vom 26. bis 29. Juli die die Euro Masters Regatta aus. Gerudert wurde auf der Olympia-Regatta Anlage in Oberschleißheim.Beim letzten Höhepunkt vor der Sommerpause erkämpften Werner Rösch, Thomas Lindenmann, Marina Bohnenstingl, Magda Gutwillinger und Peter Friebe vom Lauffener Ruderclub Neckar 7 Siege, zwei 2., einen 3., und zwei 5. Plätze.2500 Teilnehmer aus 38 Nationen im Alter von 27 bis 92 Jahren waren gekommen und kämpften bei sehr guten äußeren Bedingungen in 1000 Meter Rennen um die Siege in den verschiedenen Boots- und Altersklassen. Im Eröffnungsrennen am Donnerstag, dem Doppelvierer Mindestdurchschnittsalter (MDA) 70 Jahre am Start die Renngemeinschaft Wilhelm Dieter Tübingen, Werner Busch, Hilko Koch Krefeld und Werner Rösch. In einem sehr guten Rennen gab es einen klaren Sieg. Danach gings dann Schlag auf Schlag mit den Siegen. Im Doppelzweier MDA 75 gewannen in RGM Busch und Rösch. Weiter gings im Doppelvierer MDA 65 hier gewannen in RGM Dieter, Koch, Volker Willsch Krefeld und Rösch Im Doppelzweier MDA 70 dem Hauptrennen von Dieter und Rösch hatten die Gegner keine Change am Ende klarer Sieg. Zum Abschluss noch klarer Sieg Doppelvierer MDA 75 in RGM Dieter, Ernst Rühl Wetzlar, Busch und Rösch. Thomas Lindenmann gewann den Leichtgewichts Einer MA 50 Jahre in einem sehr guten Rennen und kam im Lgw. Einer M 43 auf Platz zwei. Lindenmann gewann zusammen mit Marina Bohnenstingl den Mix Doppelzweier MDA 55. Im Mix Doppelvierer MDA 55 gab es noch einen sehr guten 2. Platz für Lindenmann, Bohnenstingl, Magda Gutwillinger und Peter Friebe. Platz drei gab es noch für Bohnenstingl und Gutwillinger im Doppelzweier MDA 55 und Platz fünf für Gutwillinger und Friebe im Mix Doppelzweier MDA 60.

Bootstaufe beim Sommerfest

Für die Anfängerausbildung braucht es besondere Boote: Breit und kentersicher müssen sie sein. Zwei solche Einer hat der Lauffener Ruderclub „Neckar“ im Rahmen seines Sommerfests getauft. Sie lösen zwei Boote ab, die fast 50 Jahre auf dem Buckel haben und mit ihren je 40 Kilogramm für moderne Anforderungen deutlich zu schwer sind. Trimmi und Moby Dick hießen die ausscheidenden Veteranen, doch die Namen bleiben dem Verein erhalten. Die schicken neuen Einer heißen Trimmi und Moby Dick. Getauft wurden sie von Dagmar Rüba, die beim Ruderclub seit vielen Jahren für die Anfängerausbildung zuständig ist: „Allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel“, wünschte sie den beiden Neulingen in der Lauffener Flotte und taufte sie mit einem Gläschen Sekt. Die Boote, die je 26 Kilogramm auf die Waage bringen, kosten zusammen 8000 Euro. Dennis Glück von der Volksbank im Unterland überreichte dem Vereinsvorsitzenden Werner Rösch einen Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro, mit denen die Nachwuchsarbeit, für die die Boote in erster Linie angeschafft wurden, unterstützt wird. Frieder Schuh, Kämmerer der Stadt Lauffen, steuerte 800 Euro aus dem Stadtsäckel bei. Die beiden Boote, sogenannte Liteboats, die aus Frankreich stammen, kommen ab sofort zum Einsatz. Ihre alten Vorgänger werden aber nicht einfach verschrottet. Sie wurden nach Dresden verkauft, wo sie weiterhin gerudert werden.